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An Rhin und Dosse weiterhin hohe Wasserstände

Willkommen! Sie sehen hier meine persönliche Dar­stel­lung der Tier­welt in der Niede­rung der Unteren Havel und der näheren Umge­bung (im Wesent­lichen dem Natur­park West­havel­land, südlich bis Premnitz – Garlitz, ein­schließ­lich der Havel­aue bis Havel­berg). Der Schwer­punkt liegt – wie sollte es auch anders sein – auf den Vögeln; aber auch über die Tag­falter, Heu­schrecken und Libellen dieser interes­santen Region können Sie hier einiges erfahren. Einen wichtigen Bestand­teil der Seiten sollen aktuelle Mel­dungen bilden.

Havelaue im Winter 2005/06Im November 2005 kam ich zum ersten Mal hierher an die Untere Havel und „ver­liebte“ mich (anders kann man es nicht bezeichnen) so in diese Gegend, dass ich beschloss, sie zu meiner neuen Heimat zu machen. Die herr­liche Fluss­niederung, über weite Strecken noch „wild“ und natür­lich erschei­nend (obwohl sie das natür­lich auch hier nicht mehr ist), die abwechs­lungs­reiche, dünn besiedelte Land­schaft im West­havel­land und die zahl­reichen Vögel zogen mich gleich in ihrem Bann.

Dabei faszinierte mich auch, wie viele Vogel­arten hier noch brüten, die in Mittel­europa nicht weit verbreitet und teilweise selten geworden sind (manche davon waren mir bisher kaum bekannt): Weiß­storch und Rohr­dommel, Kranich und Grau­gans, See- und Fisch­adler, Rot­schenkel und Trauer­see­schwalbe, Heide­lerche und Ortolan, um nur die auf­fälligsten und „attrak­tivsten“ zu nennen. Nirgendwo hatte ich zuvor so viele Rot­milane gesehen wie hier, und die Scharen der nordischen Gänse im Herbst und Frühjahr sind beeindruckend – auch und vor allem akustisch.

Auch bei den Libellen konnte ich einige Arten neu kennen­lernen, die es anderswo in Deutsch­land gar nicht (mehr) gibt: Kleine Mosaik­jungfer und Keil­fleck­libelle, Kleine Königs­libelle und Spitzen­fleck. Über­haupt gibt es in dieser wasser­reichen Land­schaft natürlich viele Libellen; besonders im Früh­sommer kann man in der Havel­aue viele Hunderte finden.

Martin Miethke