Aktuelles im 1. Quartal 2021

14.03.2021: Dank der Nieder­schläge des Winters sind die Wasser­stände recht hoch, und in der Großen Graben­niederung sind wieder weite Flächen überflutet. Noch (wohl nicht mehr lange) halten sich hier sehr viele Gänse auf (v.a. Bläss- und Weißwangen­gänse), während bei den Enten die „Frühjahrs­saison“ gerade beginnt – viele hundert rasten bereits wieder hier, insbesondere Pfeifenten, aber auch (außer der Knäkente) alle anderen mittel­euro­pä­ischen Gründel­enten-Arten. Seeadler hoffen auf ihre Chance und bringen immer wieder Unruhe in die Gänse- und Entenscharen …

28.03.2021: Das ging jetzt schnell: Noch Anfang der Woche war die Große Graben­niederung bevölkert von aber­tausenden nordischer Gänse (im Wesentlichen Bläss- und Weißwangen­gänse) – inzwischen sind nahezu alle abgezogen in Richtung ihrer arktischen Brut­gebiete. So haben die immer noch zahl­reichen (und ebenfalls auf dem Weg in die nordische Heimat hier rastenden) Enten die weiten Über­schwemmungs­flächen für sich allein.
Während die Früh­heimkehrer wie Kranich oder Rotmilan längst ihre Reviere besetzt haben (manche Kraniche brüten bereits), sind gerade die ersten Schwarz­milane, Weiß- und Schwarz­störche angekommen.