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31.08.2017: Der Sommer ist nun endgültig zu Ende – nicht nur an der Vege­tation ist das zu sehen (z.B. haben viele Pappeln bereits gelb­bräun­lich verfärbte Blätter), sondern auch in der Vogel­welt: Fast alle Arten haben ihre Brut­saison abge­schlossen, und die meisten Störche, Milane und Fisch­adler (um nur die auf­fallen­de­ren Arten zu nennen) sind abge­zogen. Dafür zeigen sich bereits viele Durch­zügler aus nordi­schen Brut­gebieten, wie z.B. die ersten Korn­weihen und natür­lich die bei den Orni­tho­logen so beliebten Limi­kolen (Wat­vögel). Die finden nun, nach­dem endlich das Wasser zurück­geht, gute Bedin­gungen, um sich auf einer Rast in den vormals über­schwemm­ten Wiesen und Ufer­berei­chen zu stärken. Besonders viele sind es z.Z. auf den Rhin­wiesen zwischen Rhinow und Kietz; hier suchen neben hunderten Kiebitzen u.a. zahl­reiche Sand­regen­pfeifer, Bekas­sinen und Kampf­läufer nach Nahrung im frei­gewor­de­nen Schlick, dazu über 100 Schaf­stelzen. Auch am Gülper See wird das Südufer allmäh­lich wieder frei, ist aller­dings meist von den Grau­gänsen besetzt, deren Zahl inzwischen wieder die Zehn­tausender-Marke über­schritten hat. Nur am Morgen und frühen Vor­mittag bzw. gegen Abend, wenn die meisten Gänse auf den Feldern und Wiesen äsen, hat man am Seeufer die Chance, auch etwas anderes zu ent­decken. Die vielen Silber­reiher (jetzt schon wieder über 100) und die abends zum Über­nachten an der üblichen Stelle bei Prietzen ein­fliegenden Krani­che sind auf jeden Fall gut zu sehen. Die Zahl der Kraniche ist mit ca. 300 übrigens für die Jahres­zeit recht niedrig; vermut­lich haben die kräftigen Regen­fälle des vergan­ge­nen Spät­som­mers auch anderswo attrak­tive Schlaf­plätze geschaffen.