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23.06.2018: Nachdem nach dem späten Wintereinbruch auch der Frühling zunächst noch eher an Winter erinnerte, nahm er im April so richtig Fahrt auf, und es wurde schnell warm und blieb es dann auch bis vor wenigen Tagen. Aller­dings war, wie so oft in den vergan­genen Jahren, Regen Mangel­ware, und zusammen mit der bereits im Mai einset­zenden hoch­sommer­lichen Hitze und häufigem Wind führte das zu extremer Trocken­heit und deutlich beschleu­nigter Vegeta­tions­entwick­lung. Bereits Ende Mai waren die Gersten­felder gelb, und auch der Roggen begann schon sich zu verfärben – dabei handelt es sich aller­dings um eine Notreife, besonders beim Roggen sind die Körner sehr klein geblieben. Prob­leme mit der Trocken­heit haben auch die Weiß­störche, bei denen der Brut­erfolg heuer eher mäßig ausfällt. Die Schwarz­störche scheinen dagegen besser damit klarzu­kommen, wohl weil sie ihre Nahrung haupt­sächlich in und an Gewäs­sern suchen. Inzwischen ist es zwar kühl geworden, und es regnet endlich – aber leider viel zu wenig …
Die frühe Sommer­wärme machte sich auch bei den Insekten bemerkbar. Weniger bei den Libellen, die sich ja im Wasser entwickeln, das sich nicht so schnell erwärmt; dafür aber z.B. bei den Schmetter­lingen. So flogen z.B. die ersten Großen Ochsen­augen schon im Mai …